Door community (initieel Best Well), Op zat 14 okt 2017 10:28, 1 reacties, nieuws

Jimmy Carter: Staatshoofden van Noord Korea zijn geen idioten

Let op in het Duits:
Jimmy Carter: Staatschefs Nordkoreas sind keine Verrückten



Jimmy Carter: Staatschefs Nordkoreas sind keine Verrückten 13.10.2017

Am 8. Oktober 2017 verbreiteten nordkoreanische Staatsmedien, dass es sich beim Atomwaffenprogramm Nordkoreas um eine „mächtige Abschreckung“ handle, welche die Souveränität des kommunistischen Staates garantiere. Nordkoreas Staatsmedien zufolge sprach Staatschef Kim Jong-un die „komplizierte internationale Situation“ an, die zeige, dass die parallele Entwicklung von Atomwaffen und der Wirtschaft absolut richtig sei.
Diese Begründung wurde veröffentlicht, kurz nachdem US-Präsident Donald Trump über Twitter neue Drohungen in Richtung Nordkorea ausgestoßen hatte. „Nur eine Sache wird funktionieren“, twitterte der US-Präsident am 7. Oktober. Dies, ohne zu erläutern, was genau er damit meint.

Also, wie glaubwürdig sind nun die Worte des nordkoreanischen Staatschefs zu erachten, der von westlichen Leitmedien unentwegt als „verrückt“ gebrandmarkt wird? Einer, der aufgrund seiner Erfahrungen eine kompetente Einschätzung haben dürfte, ist der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter. Er war zwischen 1977 und 1981 der 39. Präsident der Vereinigten Staaten.
Carter war früher mit Nordkoreas Gründer Kim Il-sung und mit Kim Jong-nam, dem Vorsitzenden des Präsidiums der Obersten Volksversammlung, sowie mit anderen Führungskräften zusammengetroffen.
Die US-amerikanische Tageszeitung „The Washington Post“ gab Carter Gelegenheit, eine der derzeit brennendsten Fragen zu diskutieren, nämlich wie ein weiterer koreanischer Krieg vermieden werden könne. Dieser werde möglicherweise mit Atomwaffen geführt, welche nicht nur die koreanische Halbinsel verwüsten würden.
Carter sagte wörtlich: „Die große Gefahr eines weiteren koreanischen Krieges ... ist die größte Bedrohung des Weltfriedens, und es ist unumgänglich, dass Pjöngjang (d.h. die Regierung Nordkoreas) und Washington einen Weg finden, die eskalierenden Spannungen zu lösen und zu einer dauerhaften, friedlichen Einigung zu gelangen.“
Tatsächlich sei das Problem in Washington (in der US-Regierung) zu finden und nicht in Pjöngjang, das seit Jahrzehnten nach normalisierten Beziehungen zu Amerika und dem Westen strebe.
Carter fand die Staatschefs Nordkoreas und andere Regierungsvertreter „völlig vernünftig und entschlossen, ihr Land zu bewahren.“ Sie seien keine Verrückten, so wie sie von den USA und anderen westlichen Hardlinern fälschlicherweise dargestellt werden.
Ihre Forderungen seien völlig legitim, erklärte Carter, sie würden direkte Gespräche mit Washington wollen, einen Friedensvertrag, der Jahrzehnte eines unsicheren Waffenstillstands beenden würde.
Carter betonte: „Sie wollen, dass Sanktionen aufgehoben werden und Garantien dafür, dass es nicht zu einer nackten Aggression gegen ihr Land kommt, wie im Krieg der 1950er Jahre. Sie wollen normalisierte Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft.
Sie stellen keine Bedrohung für Amerika oder irgendein anderes Land dar. Sie wollen, dass ihre souveräne Unabhängigkeit respektiert wird. Sie verdienen es, dass ihre Forderungen erfüllt werden.
Zu Recht fürchten sie einen angeblich „präventiven“ (d.h. vorbeugenden) US-Krieg gegen ihr Land, weshalb sie eine atomare und ballistische Raketenabschreckung angestrebt haben. Dies jedoch nur für ihre Verteidigung und nicht für einen Angriff.“
Carter erinnerte, dass während seiner gesamten Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg Nordkorea niemals ein anderes Land angegriffen habe. Amerika hingegen drohe mit nackter Gewalt gegen alle Nationen, die sich nicht seinem Willen beugen. Unabhängige Staaten würden für einen Regierungswechsel vorgesehen. Wegen der Bedrohung durch Washingtons bestehe „keine ... Chance, dass Nordkorea einer völligen Entnuklearisierung zustimmt und sich dadurch wehrlos macht.“
Gegen harte Sanktionen seien sie, so Carter, abgehärtet und sie fänden Wege, mit einer schlechten Situation umzugehen. Das Überleben des Landes stehe an oberster Stelle.
Carter forderte die Trump-Regierung auf, „eine hochrangige Delegation nach Pjöngjang zu Friedensgesprächen zu entsenden oder eine internationale Konferenz mit Nord- und Südkorea, den Vereinigten Staaten und China an einem für beide Seiten annehmbaren Ort zu unterstützen“.

Selbst US-Außenminister Tillerson schlug Gespräche vor. Trump lehnt sie ab und nennt sie bedauerlicherweise Zeitverschwendung.
Carter führte weiter aus, dass Amerika Feinde brauche, die erfunden würden, weil es keine gebe, um ungerechtfertigte, außer Kontrolle geratene Militärausgaben und Kriegstreiberei zu rechtfertigen.
Pjöngjang wisse, was mit Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen und anderen Ländern geschehen sei, die Washington angeblich „präventiv“ angegriffen habe.
Pjöngjang beabsichtige, die bestmögliche Verteidigung zu verfolgen, um zu verhindern, dass es zum nächsten Ziel werde.
Der Besitz von Atomwaffen und ballistischen Raketen gebe der Trump-Administration Zeit zum Nachdenken, ob sie ein Land angreifen soll, welches in der Lage ist, hart zurückzuschlagen und US-Streitkräfte und ihre Verbündeten in Gefahr zu bringen.
Soweit die Einschätzung des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter, die ein gänzlich anderes Bild wiedergibt als in den allermeisten etablierten Medien vermittelt wird. Die Stimme des ehemaligen Amtskollegen des Präsidenten Trump macht einmal mehr deutlich, wer der eigentliche Aggressor, ja der eigentlich „Wahnsinnige“ ist.
Annotaties:
| #261009 | 15-10-2017 19:04 | G.B. Wolf
Hoe de us N-Korea op de knieën probeert te krijgen: Hierzo
Het is de goedkoopste manier om de us buiten de deur te houden. Ook J.Carter kijkt er genuanceerd tegenaan.
Muammar al-Gadaffi, bij ons bekend als Khadaffi, heeft een dure les betaald, door afspraken met de us te vertrouwen, evenals Milosovic.
G.B. Wolf's avatar
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